Sakrament der Krankensalbung und Krankenkommunion

KrankensalbungWenn wir Menschen krank werden, leidet nicht nur unser Leib: auch unsere Seele hat dann Schweres zu durchleben. Vieles, was bisher selbstverständlich war, wird plötzlich in Frage gestellt: z. B. unsere Kraft in uns selbst und unser Vertrauen in die Zukunft. Es ist eine schmerzliche Erfahrung zu spüren, die gewohnten Aufgaben nicht mehr bewältigen zu können und auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Das Erleben von Krankheit,  Schwäche und Gebrechlichkeit verändert oft das ganze Leben.
In diesen Lebenssituationen dürfen wir als Christen auf Gottes Hilfe und seinen Beistand bauen. Gerade in Zeiten größter Not und Gebrochenheit sucht Gott die Begegnung und Nähe zu uns. Diese Nähe können kranke, alte und gebrechliche Menschen im Empfang der Krankensalbung erfahren. In diesem Sakrament begegnet Gott den Kranken tröstend, Kraft spendend, heilend und aufrichtend.
Die Krankensalbung spenden Pfarrer Peter Wohs oder Kaplan Alexander Görke, oder einer der anderen Geistlichen in unserer Pfarrei.
Der Begriff „Letzte Ölung“ stammt aus einer Fehlentwicklung der Geschichte der Krankensalbung. Dieses Sakrament wurde nicht mehr als Sakrament zur Stärkung und zum Leben betrachtet, sondern nur noch mit dem Moment des Todes verbunden und dann aufgeschoben bis zur allerletzten Möglichkeit, manchmal sogar wurde zu lange gewartet und der Kranke war schon verstorben.
Ein guter Rahmen für den Empfang der Krankensalbung ist die Eucharistiefeier der Gemeinde. So möchten wir Sie einmal im Jahr, meist in der Fastenzeit im Sonntagsgottesdienst, zum Empfang der Krankensalbung einladen. Wer nicht daran teilnehmen kann und für sich oder seine Angehörigen das Sakrament wünscht,

melde sich bitte im:
Pfarrbüro St. Maria-St. Vicelin
Bahnhofstraße 35
24534 Neumünster
Telefon 04321-42589
Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Krankenkommunion

Krankenkommunion

Von Jesus lesen wir in der Hl. Schrift, dass er die Kranken segnete und heilte. Er sucht die Gemeinschaft mit den Kranken und Schwachen.  Er will ihnen nahe sein, sie trösten und stärken. Diesem Beispiel folgen seine Jünger. So erfüllen die christlichen Gemeinden seit den ersten Tagen der Kirche den Liebesdienst an den Kranken und Schwachen. Die Pfarrgemeinde setzt ein besonderes Zeichen der Zusammengehörigkeit, wenn der Priester, der Diakon oder ein vom Bischof beauftragter Kommunionhelfer die Krankenkommunion bringt. Ein Kranker, der zu Hause die heilige Kommunion empfängt, soll spüren, dass er zur Gemeinschaft der Glaubenden gehört und an ihrer festlichen Feier in der heiligen Eucharistie Anteil hat, vor allem am Sonntag. Aufgrund der Größe der Gemeinden können wir nicht wissen wer den Wunsch hat von uns besucht zu werden. Wenn Sie von uns besucht werden wollen oder jemanden kennen, der dies wünscht, teilen Sie uns dies bitte mit.

 

Pfarrbüro St. Maria-St. Vicelin
Bahnhofstraße 35
24534 Neumünster
Telefon 04321-42589
Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!