Pastoraler Raum im Herzen Holsteins

Diese drei Pfarreien mit zusammen neun Kirchenstandorten arbeiten seit 2014 daran, sich zu einem Pastoralen Raum zusammenzuschließen: Pastoraler Raum

Den Startschuss zur Entwicklung Pastoraler Räume im Erzbistum Hamburg hatte Erzbischof Werner Thissen bereits 2010 gegeben, und deutlich gemacht, dass es dabei um weit mehr gehen müsse als nur um "bloße Mangelverwaltung mit Hilfe neuer Strukturen". Vielmehr gehe es darum, "sich wach den veränderten Gegebenheiten zu stellen, gläubig-vertrauend Neues zu wagen und sich dabei auch selbst auf Veränderungen einzulassen. Es geht darum, in der pastoralen Arbeit den Blick zu weiten und auch die Menschen wahrzunehmen, die am Rand der Kirche stehen oder Gott nicht kennen."

In diesem Prozess sollen die einzelnen Standorte ein eigenes Profil entwickeln und stärken, im zweiten Jahr der Entwicklung dann ein gemeinsames Pastoralkonzept erarbeiten und vor allem auch ehrenamtliche Mitarbeiter gewinnen und ihren Fähigkeiten entsprechend einsetzen.

Gestaltet wird der Prozess vor allem durch zwei Gremien, durch den …

  • Gemeinsamen Ausschuss, die die einzelnen Entwicklungsschritte diskutiert und beschließt, und durch die
  • Lenkungsgruppe, die die Sitzungen des Gemeinsamen Ausschusses vorbereitet, seine Beschlüsse umsetzt, Aktivitäten koordiniert und ähnliche Aufgaben übernimmt.

Die Leitung des gesamten Prozesses liegt bei Dechant Peter Wohs, Neumünster, fachlich begleitet und moderiert wird er durch Steffen Debus von der Stabstelle Pastorale Entwicklung.